Quesera ist eine Stadt in Venezuela mit etwa 0 Einwohnern.
Mit dem Begriff Quesera wird in der archäologischen Fachsprache eine besondere Art von Steinartefakten bezeichnet. Die Queseras sind große Felsblöcke, in die eine Reihe von Kanälen eingearbeitet wurden. Sie erhielten diese Bezeichnung durch ihre Ähnlichkeit mit den Platten aus Stein oder Holz, auf denen die Hirten auf den Kanarischen Inseln ihren Käse herstellen. Auf der Insel Lanzarote sind zwei dieser Anlagen bekannt. Eine dritte wurde in den 1970er-Jahren in der Ortschaft San Bartolomé zerstört. Als Urheber werden die Majos, die Ureinwohner der Insel, vermutet. Da die Majos keine Metall-, sondern nur Steinwerkzeuge hatten, ist anzunehmen, dass es sich bei der Ausführung einer so umfangreichen Arbeit um ein Gemeinschaftswerk mehrerer Personen handelt. Es lässt sich nicht feststellen, ob die Queseras zu einem bestimmten Zeitpunkt geschaffen wurden oder ob sie als Ergebnis wiederholter Bearbeitungen entstanden.
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