La Volta ist eine Stadt in Italy mit etwa 50 Einwohnern.
Mit Volte oder Volta wurde ein im 16. und 17. Jahrhundert in ganz Europa verbreiteter, sinnenfroher und temperamentvoller Paartanz bezeichnet. Der Tanz im ³/₄-Takt des 16. Jahrhunderts, ist der Galliarde und einer flüssigen Courante ähnlich, und es ist nicht ausgeschlossen, dass die Volte ein Vorläufer des Walzers ist. Die Herkunft des Tanzes ist nicht ganz geklärt: manche Autoren nehmen den Ursprung in der Provence an, während andere unter Berufung auf Guillaume Bouchet von einer Herkunft aus Italien ausgehen. Dass der Skandaltanz des 16. Jahrhunderts – die unterrockentblößende Volte – der Lieblingstanz von Elisabeth I gewesen sein soll, wird zwar oft behauptet, ist aber nicht durch Quellen zu belegen. Die Volte wurde als unzüchtig angesehen, weil ihre lebhaften Bewegungen und Drehungen, bei denen die Damen durch die Luft gewirbelt wurden, es ermöglichten, einen Blick auf die Beine und die Unterröcke zu erhaschen. Als enger Paartanz gab es immer wieder die Möglichkeit zu unzüchtigen Berührungen: „en faisant volleter la robbe, monstroit tousjours quelque chose agréable à la veue, dont j’en ay veu plusieurs s’y perdre et s’en ravir entre eux-mêmes“. Johann Christoph Demantius schrieb 1632: „Volte ist ein solcher Tantz, darin man sich jmmer mit einander schwinget und umbkehret, von einer seiten zur anderen.“ Auch Thoinot Arbeau beschrieb 1588 in seiner Orchésographie die Volte.
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