Guoshi ist eine Stadt in China mit etwa 0 Einwohnern.
Kaiserlicher Lehrer war ein Mönchsbeamtentitel im Buddhismus der Zeit der Mongolen-Dynastie seit Kublai Khan. Ein ähnliches Amt gab es bereits in der späten Zeit der Xixia-Dynastie. In der Zeit des Xixia-Kaisers Renzong gab es eine Persönlichkeit namens (chin.) Boluo Xiansheng (波羅顯勝) mit dem Titel eines (chin.) gongde sizheng 功德司正, die die religiösen Angelegenheiten der Buddhisten des ganzen Reiches verwaltete. In der Mongolen-Zeit wurde es institutionalisiert. Das System der Yuan-Dynastie war folgendes: bei der Thronbesteigung empfing der Kaiser von einem buddhistischen Mönch Buddhas Gebote/Tugendregeln, was dann anschließend bei allen weiteren Herrschern der Mongolen-Dynastie der Fall war. Kublai Khan (1215–1294) hatte Buddhas Gebote von Phagspa (1235–1280) empfangen, Phagspa wurde 1260 zum „Reichslehrer“ ernannt und 1270 zum „Kaiserlichen Lehrer“ (dishi). Von da an waren alle dieses Amt bekleidende Kaiserlichen Lehrer Angehörige des Familienzweigs des Tibeters Khön Könchog Gyalpo (1034–1102) – des Oberhaupts der Sakya-Schule des tibetischen Buddhismus – oder Schüler oder Angehörige des Familienzweigs von Sakya Pandita (1182–1251) und Phagspa. In der Geschichte der Yuan-Dynastie (Yuanshi) wird im Ersten Teil der Biografie von Shizu und in der Phagspa-Biographie in den Biographien berühmter Buddhisten und Daoisten (Shi-Lao zhuan: Basiba) über dieses Amt berichtet.
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