Bajuba ist eine Stadt in Mexico mit etwa 0 Einwohnern.
Pajubá bezeichnet einen Soziolekt des brasilianischen Portugiesisch, der sich durch ein umfangreiches Vokabular aus westafrikanischen Sprachen, dem indigenen Tupi sowie Lehnwörtern aus dem Spanischen, Französischen und Englischen auszeichnet. Der Soziolekt soll von aus Westafrika verschleppten und versklavten Menschen im Kontext der afro-brasilianischen Religion Candomblé entwickelt worden sein. Aufgrund sozialer Nähe und gemeinsamer Erfahrungen gesellschaftlicher Marginalisierung wurde Pajubá auch von Schwarzen trans Frauen und Männern übernommen und in den urbanen Raum, insbesondere in den Kontext informeller Sexarbeit, getragen. Auf diesem Weg kam die urbane, queere Community Brasiliens mit dem Soziolekt in Berührung, eignete ihn sich an und verbreitete ihn weiter. Während der brasilianischen Militärdiktatur (1964–1985), aber auch heute, dient Pajubá als „Geheimsprache“ (Kryptolekt), etwa um sich gegenseitig vor Sicherheitskräften zu warnen.
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